Starkes Zahnfleisch, fester Halt – für ein Lächeln, das bleibt.
Zuletzt bearbeitet: 21.11.2025 | Dr. Sebastian Fiedler
Parodontitis Behandlung München –
Zahnfleischerkrankungen
Ein gesundes Zahnfleisch ist nicht nur wichtig für schöne Zähne, sondern auch für Ihre allgemeine Gesundheit. Doch viele Menschen leiden unter Zahnfleischerkrankungen wie Gingivitis oder Parodontitis, oft ohne es zu bemerken. Erste Anzeichen wie Zahnfleischbluten oder Mundgeruch werden häufig ignoriert – bis es zu schwerwiegenden Folgen wie Zahnfleischrückgang oder gar Zahnverlust kommt.
In unserer Praxis in München-Maximilianstraße sind wir auf die Behandlung und Prävention von Parodontitis und anderen Zahnfleischerkrankungen spezialisiert. Mit modernster Diagnostik und schonenden Therapieansätzen helfen wir Ihnen, Ihr Zahnfleisch langfristig gesund zu halten. Erfahren Sie hier alles über die Ursachen, Symptome und wirkungsvollsten Behandlungsmethoden – und warum eine frühzeitige Vorsorge der Schlüssel zu einer starken Mundgesundheit ist.
Termin VereinbarenDas Wichtigste zum Thema Parodontitis in Kürze
- Warnsignale früh ernst nehmen: Zahnfleischbluten, Rötungen und Mundgeruch sind die ersten Zeichen einer Zahnfleischentzündung.
- Unbehandelt wird es ernst: Aus einer einfachen Gingivitis kann eine Parodontitis entstehen, die zu Knochenabbau und Zahnverlust führt.
- Gut behandelbar: Mit moderner Diagnostik, schonenden Therapien und regelmäßiger Nachsorge lassen sich Entzündungen wirksam stoppen.
Was sind Zahnfleischerkrankungen & Parodontitis?
Gesundes Zahnfleisch ist die Grundlage für starke, schöne Zähne. Doch wenn sich das Zahnfleisch entzündet, kann dies weitreichende Folgen haben. Zahnfleischerkrankungen beginnen oft harmlos, entwickeln sich jedoch unbemerkt weiter – und können im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen.
Vorteile in der Zahnarztpraxis Dr. Fiedler
Besondere Expertise auf dem Bereich der CMD-Behandlung
Hochwertige und moderne Praxis-Ausstattung
Ganzheitlicher Behandlungsansatz
Emphatisches Team für ängstliche Patienten
Gingivitis vs. Parodontitis – der entscheidende Unterschied
Die häufigste Form einer Zahnfleischerkrankung ist die Gingivitis, eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleisches. Sie entsteht meist durch bakterielle Beläge (Plaque) und äußert sich durch Symptome wie:
✔ Rötung und Schwellung des Zahnfleisches
✔ Zahnfleischbluten, besonders beim Zähneputzen
✔ Gelegentlicher Mundgeruch
Wird eine Gingivitis frühzeitig behandelt, kann sich das Zahnfleisch vollständig regenerieren. Bleibt sie jedoch unbehandelt, kann sie in eine Parodontitis übergehen – eine chronische Entzündung, die das gesamte Zahnbett betrifft. Dabei wird der Kieferknochen langsam abgebaut, was zu Zahnlockerung und schließlich Zahnverlust führen kann.
Ursachen von Parodontitis & Zahnfleischentzündungen
Parodontitis entwickelt sich nicht über Nacht – sie ist das Ergebnis eines schleichenden Prozesses, der oft über Jahre unbemerkt voranschreitet. Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle, doch eine Ursache steht im Mittelpunkt: bakterielle Plaque.
Bakterielle Plaque – der Hauptauslöser von Zahnfleischerkrankungen
Unser Mund beherbergt unzählige Bakterien, von denen viele harmlos oder sogar nützlich sind. Doch wenn sich bakterielle Beläge (Plaque) auf den Zähnen ansammeln und nicht regelmäßig entfernt werden, kann dies das Zahnfleisch reizen und eine entzündliche Reaktion auslösen.
Bleibt diese Entzündung unbehandelt, verhärtet sich die Plaque zu Zahnstein, der das Wachstum weiterer Bakterien begünstigt. Das Immunsystem reagiert darauf mit einer Abwehrreaktion – doch diese richtet sich nicht nur gegen die Bakterien, sondern auch gegen das körpereigene Gewebe. Die Folge: Das Zahnfleisch zieht sich zurück, der Kieferknochen wird langsam abgebaut, und die Zähne verlieren ihren Halt.
Risikofaktoren: Rauchen, schlechte Mundhygiene & Diabetes
Neben bakterieller Plaque gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die das Risiko für Parodontitis erheblich erhöhen:
✔ Rauchen – Einer der größten Risikofaktoren: Raucher haben ein deutlich höheres Parodontitis-Risiko, da Nikotin die Durchblutung des Zahnfleisches verschlechtert und die Immunabwehr schwächt.
✔ Mangelhafte Mundhygiene – Unregelmäßiges oder falsches Zähneputzen begünstigt die Bildung von Plaque und Zahnstein.
✔ Diabetes – Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schwächt die Abwehrkräfte und fördert Entzündungen im gesamten Körper – auch im Zahnhalteapparat.
✔ Unausgewogene Ernährung – Zuckerhaltige und säurehaltige Lebensmittel fördern die Bildung schädlicher Bakterien im Mund.
Patientenstimmen & Erfahrungsberichte
Viele Patientinnen und Patienten aus München und Umgebung vertrauen bei der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen und Parodontitis auf unsere Praxis. Besonders hervorgehoben werden die gründliche Diagnostik, die schonenden Therapieansätze und die persönliche Begleitung während des gesamten Behandlungsverlaufs. Zahlreiche Rückmeldungen bestätigen, wie deutlich sich Beschwerden wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder Zahnfleischrückgang nach der Behandlung verbessert haben – und wie sehr sich die Lebensqualität durch gesundes, stabiles Zahnfleisch steigern lässt.
Weitere Erfahrungsberichte finden Sie hier
Genetische Veranlagung & Stress – unterschätzte Einflussfaktoren
Auch wer eine gute Mundhygiene betreibt, kann anfälliger für Zahnfleischerkrankungen sein. Genetische Faktoren spielen eine Rolle – manche Menschen haben von Natur aus eine erhöhte Entzündungsneigung im Zahnfleisch.
Ein weiterer wichtiger, oft unterschätzter Faktor ist Stress. Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen und die körpereigene Abwehr gegen Bakterien reduzieren. Menschen mit hohem Stresslevel neigen zudem dazu, unbewusst mit den Zähnen zu knirschen (Bruxismus), was zusätzlichen Druck auf den Zahnhalteapparat ausübt und Entzündungen begünstigt.
Symptome – Woran erkenne ich eine Parodontitis?
Parodontitis entwickelt sich schleichend – oft ohne spürbare Schmerzen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auf erste Warnsignale zu achten. Denn je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln und aufhalten.
Rötungen & Zahnfleischbluten – die ersten Anzeichen
Ein gesundes Zahnfleisch ist fest, blassrosa und blutet nicht. Eines der ersten Symptome einer Zahnfleischerkrankung ist daher gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch, das empfindlich auf Berührungen reagiert. Besonders auffällig: Blutungen beim Zähneputzen oder der Verwendung von Zahnseide. Viele Betroffene ignorieren dieses frühe Warnsignal – dabei ist es ein klares Zeichen für eine beginnende Entzündung (Gingivitis), die unbehandelt in eine Parodontitis übergehen kann.
Mundgeruch & Zahnfleischrückgang – fortschreitende Entzündungen
Wenn sich die Entzündung ausbreitet, kann es zu anhaltendem Mundgeruch oder einem unangenehmen Geschmack im Mund kommen – selbst nach gründlichem Zähneputzen. Dies liegt daran, dass sich schädliche Bakterien in den Zahnfleischtaschen vermehren und Giftstoffe freisetzen.
Ein weiteres alarmierendes Zeichen ist Zahnfleischrückgang. Betroffene bemerken, dass die Zähne „länger“ wirken oder empfindlich auf heiße, kalte oder süße Speisen reagieren. Der Grund: Durch den entzündungsbedingten Rückgang des Zahnfleisches liegen die empfindlichen Zahnhälse frei.
Lockerung der Zähne – Warnsignale ernst nehmen
Im fortgeschrittenen Stadium greift die Entzündung auf den Zahnhalteapparat über. Der Kieferknochen wird abgebaut, die Zähne verlieren ihren festen Halt und beginnen sich zu lockern. Spätestens jetzt ist eine sofortige Behandlung notwendig, um den drohenden Zahnverlust zu verhindern
Termin VereinbarenParodontitis-Behandlung in unserer Praxis in München
In unserer Praxis in München bieten wir eine umfassende Parodontitisbehandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durch:
1. Befunderhebung & Diagnose
- Untersuchung des Zahnfleisches: Messen der Sondierungstiefen (Taschen), Kontrolle von Zahnfleischbluten, Lockerungsgrad.
- Röntgenbilder: Überprüfung des Knochenabbaus.
- Risikoprofile: Rauchen, Diabetes, schlechte Mundhygiene.
2. Vorbehandlung (Initialphase / Hygienephase)
Ziel: Bakterien reduzieren und Mundhygiene verbessern.
- Professionelle Zahnreinigung (PZR): Entfernen von Belägen und Zahnstein über dem Zahnfleisch.
- Instruktion zur Mundhygiene: Richtige Putztechniken, Einsatz von Interdentalbürsten/Zahnseide.
- Motivation: Patienten lernen, die bakteriellen Beläge täglich gut zu entfernen.
Diese Phase dauert oft 2–6 Wochen.
3. Nicht-chirurgische Parodontitisbehandlung
(„Scaling und Root Planing“ = subgingivale Reinigung)
- Unter lokaler Betäubung werden Bakterien, Plaque und Konkremente unterhalb des Zahnfleisches von den Wurzeloberflächen entfernt.
- Meist erfolgt die Reinigung quadrant- oder halbseitenweise.
Ziel: Entzündungsfreie, glatte Wurzeloberfläche, damit sich das Zahnfleisch wieder anlegen kann.
4. Kontrolltermin / Reevaluation (nach 6–12 Wochen)
- Messen der Taschentiefen erneut.
- Beurteilung, ob die Entzündung zurückgegangen ist.
- Falls noch tiefe Taschen bestehen → evtl. weitere Maßnahmen.
5. Chirurgische Therapie (wenn nötig)
Nur bei sehr tiefen oder komplexen Taschen.
- Lappenoperation: Zahnfleisch wird vorsichtig aufgeklappt, um unter Sicht zu reinigen.
- Regenerative Maßnahmen: Knochenaufbau, Membranen, Schmelzmatrixproteine (falls angezeigt).
- Ziel: Bessere Zugangsmöglichkeit und Regeneration/Stabilisierung des Gewebes.
6. Erhaltungsphase / Nachsorge (entscheidend!)
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, daher:
- Professionelle Zahnreinigung / unterstützende Parodontitistherapie (UPT) alle 3–6 Monate.
- Regelmäßige Kontrollen der Taschentiefen.
- Gute häusliche Mundhygiene beibehalten.
Diese Phase ist entscheidend, um Rückfälle zu vermeiden.
Häufige Fragen (FAQ) zu Zahnfleischerkrankungen & Parodontitis
Parodontitis kann nicht vollständig geheilt, aber mit einer gezielten Behandlung gestoppt und stabilisiert werden. Eine regelmäßige Nachsorge ist essenziell, um ein Fortschreiten zu verhindern.
Ja, eine beginnende Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist reversibel. Bei Parodontitis kann das Zahnfleisch sich jedoch nur begrenzt regenerieren – frühzeitige Behandlung ist entscheidend.
Parodontitis wird durch Bakterien verursacht, die über Speichel übertragen werden können. Ein starkes Immunsystem und gute Mundhygiene minimieren das Risiko einer Ansteckung.
Die Kosten variieren je nach Schweregrad und Behandlungsumfang. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen meist die Basistherapie, während spezialisierte Behandlungen privat getragen werden müssen. Eine individuelle Kosteneinschätzung erhalten Sie in unserer Praxis.
Durch gründliche Mundhygiene, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und zahnärztliche Kontrollen kann Parodontitis effektiv verhindert werden. Auch eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen reduzieren das Risiko.
Weitere Leistungen im Fokus
Zahnarzt Dr. Sebastian Fiedler
Dieser Inhalt wurde von Dr. Sebastian Fiedler geprüft
Dr. Sebastian Fiedler aus München ist Spezialist auf dem Fachgebiet der Endodontie und Zahnerhaltung. Die Fakten auf dieser Seite wurden von Dr. Sebastian Fiedler begutachtet und basieren auf den anspruchsvollsten medizinischen Maßstäben. Weitere Informationen über seine Erfahrungen und Prinzipien finden Sie unter „Über Dr. Sebastian Fiedler“.
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