WURZELSPITZENRESEKTION (WSR)

WURZELSPITZEN-RESEKTION (WSR)

In der Zahn­arzt­pra­xis Dr. Sebas­tian Fied­ler in Mün­chen bie­ten wir als Son­der­fall der Wur­zel­be­hand­lung auch die Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion (WSR) an. Nach­fol­gend möch­ten wir Sie über diese beson­dere Art der Wur­zel­be­hand­lung etwas näher informieren.Denn Sie sol­len jeder­zeit genau wis­sen, was Sie bei uns erwar­tet.

Soll­ten Sie Fra­gen zu die­ser Art der Behand­lung haben, spre­chen Sie uns gerne jeder­zeit an.

Wurzelspitzenresektion — was ist das?

Wur­zel­spit­zen-Resek­tion — was ist das?

Bei der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion han­delt es sich um einen medi­zi­ni­schen Ein­griff, bei dem die ent­zün­dete Wur­zel­spitze eines Zahns ent­fernt wird. Der Zugang erfolgt über einen win­zi­gen seit­li­chen Zugang zur Wur­zel­spitze. Der Zahn wird also nicht von oben auf­ge­bohrt, son­dern die ent­zün­dete Wur­zel­spitze wird über den seit­li­chen Kie­fer­kno­chen frei­ge­legt und abge­trennt. Eine Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion kann in Fäl­len sinn­voll sein, in denen eine vor­he­rige Wur­zel­be­hand­lung nicht erfolg­reich war. Bei der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion wird in einem mikro­chir­ur­gi­schen Ein­griff nur der untere Teil der Zahn­wur­zel (= Wur­zel­spitze) ent­fernt. So kann die Ursa­che für die Ent­zün­dung besei­tigt wer­den und der geschä­digte Kno­chen sich wie­der rege­ne­rie­ren.

Wurzelspitzenresektion — ja oder nein?

Wur­zel­spit­zen-Resek­tion — ja oder nein?

Natür­lich han­delt es sich bei der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion um einen zahn­me­di­zi­ni­schen Ein­griff, der mit den all­ge­mei­nen Risi­ken der­ar­ti­ger Ein­griffe ver­bun­den ist. Er stellt übli­cher­weise einen grö­ße­ren Ein­griff dar als die nor­male Wur­zel­be­hand­lung und ist also kleine Ope­ra­tion zu ver­ste­hen.

Daher ist vor der Behand­lung natür­lich beson­ders sorg­fäl­tig abzu­wä­gen, ob die Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion im kon­kre­ten Fall durch­ge­führt wer­den sollte. Die Alter­na­tive wäre die Ent­fer­nung des natür­li­chen Zahns und der Ein­satz eines künst­li­chen Zahns (Implan­tat).

Für die Ent­schei­dung für oder gegen eine Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion spielt der all­ge­meine Gesund­heits­zu­stand des Pati­en­ten eine zen­trale Rolle. Auch der Gesamt­zu­stand des betrof­fe­nen Zahns ist in die Abwä­gung ein­zu­be­zie­hen – ist der Zahn es noch wert, geret­tet zu wer­den? Ist der Pati­ent gesund und der Zahn erhal­tungs­wür­dig, macht eine Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion durch­aus in vie­len Fäl­len Sinn. Zudem ist zu berück­sich­ti­gen, dass es sich auch bei der Alter­na­tive (Zie­hen des Zahns und Ein­set­zen eines Implan­tats) um einen erheb­li­chen Ein­griff han­delt.

Wurzelspitzenresektion — Kosten

Wur­zel­spit­zen-Resek­tion — Kos­ten

An den Kos­ten für die Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion unter dem Ope­ra­ti­ons­mi­kro­skop betei­li­gen sich die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen nur zum Teil. Die pri­va­ten Kran­ken­as­sen über­neh­men die Kos­ten in der Regel voll­stän­dig.

Wie auch bei der klas­si­schen Wur­zel­be­hand­lung rich­tet sich die Höhe der Zuzah­lung für gesetz­lich ver­si­cherte Pati­en­ten nach Art und Umfang der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion – ins­be­son­dere also danach, wie viele Wur­zel­spit­zen ent­fernt wer­den müs­sen. Denn dies bestimmt den zeit­li­chen Auf­wand des Ein­griffs und somit die Gesamt­kos­ten der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion.

Soweit die Kos­ten der Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion nicht von Ihrer Kran­ken­kasse getra­gen wer­den, bie­tet unser Abrech­nungs­part­ner BFS Health Finance Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten für den Zuzah­lungs­be­trag an. Sehr gerne klä­ren wir Sie bei Inter­esse in einem Bera­tungs­ge­spräch über diese Mög­lich­kei­ten auf.

Wurzelspitzenresektion — Ablauf

Wur­zel­spit­zen-Resek­tion — Ablauf

1. Aus­führ­li­che Bera­tung

In einem aus­führ­li­chen Bera­tungs­ge­spräch erklä­ren wir Ihnen ganz genau die Vor­teile und Nach­teile einer Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion sowie den geplan­ten Ablauf Ihrer Behand­lung. Ent­schei­den Sie sich dar­auf­hin für den Ein­griff, ver­ein­ba­ren wir einen sepa­ra­ten Ter­min für die Behand­lung. Pla­nen Sie für die­sen Ter­min rund zwei Stun­den ein – so lange in etwa dau­ert eine Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion bei uns in der Zahn­arzt­pra­xis Dr. Sebas­tian Fied­ler in Mün­chen regel­mä­ßig.

2. Vor­be­rei­tung

Zu Beginn des Behand­lungs­ter­mins berei­ten wir zunächst alles für die Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion vor. Hierzu betäu­ben wir die betrof­fene Region Ihres Kie­fers mit einer loka­len Anäs­the­sie, damit Sie wäh­rend des Ein­griffs keine Schmer­zen haben.

3. Frei­le­gung und Ent­fer­nung des umlie­gen­den Kno­chens

Sodann müs­sen wir den Kno­chen an der Stelle, an der sich der ent­zün­dete Zahn befin­det, frei­le­gen. Hierzu durch­tren­nen wir unter dem Ope­ra­ti­ons­mi­kro­skop das Zahn­fleisch und die dar­un­ter­lie­gende Kno­chen­haut. Sodann wird an der Stelle, an der die Wur­zel­spitze liegt, der Kno­chen ent­fernt, damit wir Zugang zur Wur­zel­spitze erhal­ten.

4. Kür­zung der Wur­zel­spitze

Wenn die ent­zün­dete Wur­zel­spitze des Zahns voll­stän­dig frei­ge­legt ist, wird die Wur­zel­spitze durch fei­nes chir­ur­gi­sches Werk­zeug und unter Anwen­dung unse­res Ope­ra­ti­ons­mi­kro­skops gekappt und ent­fernt. Dies erfolgt sehr defek­t­ori­en­tiert und mini­mal­in­va­siv – das Gewebe um die Wur­zel­spitze herum wird also nur ent­fernt, soweit es ent­zün­det ist. Der Kanal wird sodann von retro­grad, also von der Wur­zel­spitze her gerei­nigt. Dafür wird ein klei­ner Teil des Kanals (ca. 3 mm) mit fei­nen mikro­chir­ur­gi­schen Ultra­schall­in­stru­men­ten auf­be­rei­tet. Dies erfolgt stets unter Kon­trolle durch das Mikro­skop über Mikro­spie­gel.

5. Fül­lung von Wur­zel­ka­nal und Abschluss des Ein­griffs

Ist der betrof­fene Wur­zel­ka­nal voll­stän­dig des­in­fi­ziert, muss er neu gefüllt wer­den. Hierzu ver­wen­den wir ein beson­ders hoch­wer­ti­ges, gut ver­träg­li­ches bio­ke­ra­mi­sches Fül­lungs­ma­te­rial für Wur­zel­be­hand­lun­gen, das den neu­es­ten Erkennt­nis­sen der endodon­ti­schen Wis­sen­schaft (Endodon­tie = Wur­zel­be­hand­lung) ent­spricht. Ist der Wur­zel­ka­nal neu gefüllt, wird das Zahn­fleisch wie­der über den Kno­chen geklappt und ver­näht. In man­chen Fäl­len kann es vor­her not­wen­dig sein, den Defekt im Kno­chen mit einem spe­zi­el­len Kno­chen­er­satz­ma­te­rial zu fül­len. Im Anschluss wird ein Rönt­gen­bild ange­fer­tigt, um den Erfolg des Ein­griffs zu kon­trol­lie­ren und zu doku­men­tie­ren. Die Fäden kön­nen in der Regel nach ca. 5 bis 6 Tagen pro­blem­los ent­fernt wer­den.

6. Kon­troll­ter­min

Einige Monate nach dem Ein­griff kon­trol­lie­ren wir in einem wei­te­ren Ter­min, wie gut sich die Wur­zel­spitze von dem Ein­griff bereit erholt hat. Übli­cher­weise hat sich die gekappte Wur­zel­spitze bis dahin wie­der voll­stän­dig erholt und sitzt wie­der fest im Kno­chen. Die Wur­zel­spit­zen­re­sek­tion war dann ein tol­ler Erfolg, durch den der schwer­kranke Zahn geret­tet wer­den konnte.

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